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Aktuelles

Sylvia Jörrißen tritt erneut an

Sylvia Jörrißen tritt erneut an

Wahlmarathon bei der CDU-Mitgliederversammlung in Selm

SELM. Sylvia Jörrißen möchte bei der Wahl im September des nächsten Jahres erneut für den Bundestag kandidieren. Dies erklärte die Bundestagsabgeordnete am Freitag bei der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes. „Ja, ich werde wieder kandidieren“, so die Abgeordnete.
Sylvia Jörrißen hatte bei den vergangenen Wahlen erstmals im Wahlkreis Hamm, Selm, Lünen und Werne für den Bundestag kandidiert. Sie war zwar dem SPD-Kandidaten Michael Thews unterlegen, jedoch über die Reserveliste in den Bundestag eingezogen. Die Nominierungsversammlung des CDU-Kandidaten wird am 1. September stattfinden.
Die CDU-Mitglieder hatten im Gasthaus Suer einen einstündigen Wahlmarathon zu absolvieren. Es mussten nicht nur die Selmer Vertreter für die Aufstellungsversammlung für den Bundestag, sondern auch für den Landtag gewählt werden. Wer im Wahlkreis Selm, Lünen und Werne im Mai 2017 für die CDU antreten wird, steht noch nicht fest. „Die Vorstände der drei Städte werden sich am 10. Mai zusammensetzen und über die Kandidatur beraten“, erklärte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Michael Zolda.
Kandidat aus Werne?
Bei den vergangenen Wahlen trat der Lüner Michael Zawisch an. Er wird aber wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Nachdem in den Wahlen zuvor der Selmer Niels Neugebauer kandidiert hatte, könnte es nun, wie die Redaktion erfahren hat, auf einen Kandidaten aus Werne hinauslaufen. Bundestagsabgeordnete Sylvia Jörrißen ging auf das Flüchtlingsthema ein. Sie erklärte, die bisher beschlossenen Maßnahmen würden Wirkung zeigen. „Es kommen nicht mehr so viele Flüchtlinge in Deutschland an“, erklärte sie. Sie begrüßte die Einstufung von Ländern in Nordafrika als sichere Herkunftsländer. Die Verfahren müssten schneller durchgeführt werden. „Wenn jemand keine Chance auf ein Bleiberecht hat, muss er auch in sein Heimatland zurückgeführt werden“, so die Abgeordnete. Vier Wochen hätten sie dann zur freiwilligen Ausreise Zeit. Dann müssten die Behörden reagieren. Jörrißen: „Wenn Ministerpräsidentin Hannelore Kraft erklärt, mit ihr werde es keine unangekündigte Ausweisung geben, dann ist dies das falsche Signal.“
Stadtverbandsvorsitzender Michael Zolda blickte auf die kommunale Arbeit in den nächsten Monaten. Er betonte, mit der CDU werde es keine Erhöhung der Grundsteuern geben. Wichtige Themen für die CDU seien die Erstellung von integrierten Handlungskonzepten für Bork und Cappenberg und ein Sanierungskonzept für Kinderspielplätze, Straßen und Wege. Theo.Wolters@mdhl.de
Foto: Archiv Jessica Bader

Eintrag vom: 03.05.2016