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Aktuelles

Inklusion

Die Selmer CDU-Ratsmitglieder Dieter Kleinwächter, Herbert Krusel und Hans- Hermann Gosch nahmen in Unna, auf Einladung der CDU-Land- tagsabgeordneten Ina Scharrenbach, an einer Informationsveranstaltung zum Thema „ Umsetzung der schulischen Inklusion in Kreis Unna“ teil.

Nach intensiver Diskussion zogen die Teilnehmer aus den Kommunen des Kreises Unna das Fazit : Die grundsätzlichen Ziele der Inklusion sind zu unterstützen. Das von der Landesregierung vorgelegte Konzept und die geplante Ausführung sind  mangelhaft und nicht geeignet  diese Ziele zu erreichen.

Ob Inklusion gelingt, entscheidet sich in der Praxis. Die Eltern müssen die  Wahlfreiheit haben, ob Sie ihr Kind auf eine  Regelschule oder Förderschule schicken möchten. Förderschulen sind  daher weiterhin notwendig.

Inklusion braucht Zeit und ist ohne Geld zum Scheitern verurteilt. Das Land muß sich zu seiner finanziellen Verantwortung bekennen. Der Kreis Unna sollte gemeinsam mit seinen Kommunen einen mit diesen abgestimmten Weg zur Inklusion beschreiten.

„Die Diskussion zeigt,“ so die Selmer CDU-Vertreter,“ dass noch viele Fragen offen sind. Theorie und Praxis klaffen weit  auseinander. Es gibt zu wenig ausgebildete Lehrer. Die Frage der Kostenübernahme ist nicht  geklärt . Es ist zu berücksichtigen, dass nicht jedes Kind- unabhängig von der Art seiner Behinderung- in einer Regelschule  beschult werden kann oder nach dem Willen der Eltern beschult werden soll.“. 

Eintrag vom: 12.08.2013