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Aktuelles

Wilhelm Jasperneite ist der Kandidat der CDU für das Amt des Landrats des Kreises Unna

Kreis Unna. Wilhelm Jasperneite (57) geht für die CDU ins Rennen um das Amt des Landrates. Am Donnerstag kamen 82 stimmberechtigte Parteimitglieder der CDU im Werner Kolpingsaal zusammen. Sie wählten mit 78 Ja-Stimmen ihren Fraktionsvorsitzenden im Kreis zum Kandidaten für die Landratswahl. Die übrigen vier Stimmen verteilten sich auf zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen. Nach 2009 ist es Jasperneites zweite Kandidatur. Damals reichte es nur zu rund 32 Prozent der Stimmen, während Michael Makiolla, sein Kontrahent der SPD, mit knapp 54 Prozent die absolute Mehrheit holte. Bei den diesjährigen Wahlen (25. Mai) will Jasperneite den Sozialdemokraten in die Stichwahl zwingen.

Mentalitätswechsel
Zuvor erklärte der gebürtige Werner in einer ausführlichen Motivationsrede seine Argumente zur Kandidatur. Er fordert einen Mentalitätswechsel in der Bevölkerung. "Das Selbstbewusstsein der Bürger muss deutlich steigen. Die Menschen sollen wieder stolz sein, ein Teil des Kreises Unna zu sein. Meine Aufgabe ist es, ihre Interessen als Landrat richtig zu vertreten. Außerdem will ich den Kommunen mehr Verantwortung geben." Dazu brauche er eine starke CDU im Rücken. Wie das Wahlergebnis vom Donnerstagabend zeigt, hat er diesen Rückhalt. 95 Prozent der anwesenden christlichen Demokraten befürworteten mit ihrer Stimme seine Kandidatur. Bei den diesjährigen Wahlen räumt CDU-Kreisvorsitzender Marco Morten Pufke, der die Versammlung leitete, seiner Partei realistische Chancen ein. "Wir haben großen Rückenwind durch die Bundestagswahl. Das wird sich auch positiv für uns auswirken. Das war 2009 noch anders", erklärte Morten Pufke. Diesmal seien die Chancen auf eine Stichwahl also sehr groß. Dazu kommt es, wenn keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit, also 50 Prozent oder mehr aller Stimmen erlangt.

Parteiprogramm
Auch Wilhelm Jasperneite ist zuversichtlich. "Wenn es wirklich zur Stichwahl kommt, dann ist alles möglich", sagt der CDU-Spitzenkandidat. Ihr Parteiprogramm wolle die CDU in den kommenden Wochen der Öffentlichkeit vorstellen.

Eintrag vom: 27.01.2014