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Aktuelles

Pressebericht CDU-Mitgliederversammlung

Dies ist ein Novum in der Selmer Parteienlandschaft. Die CDU verzichtet auf einen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl und unterstützt die Wiederwahl des Amtsinhabers Mario Löhr. So wird auf dem Wahlzettel kein Kandidat der Volkspartei, immerhin zweitstärkste Kraft im Selmer Rat, stehen. Doch die Entscheidung ist konsequent.
Die CDU hat in den vergangenen Jahren eng mit Bürgermeister Mario Löhr zusammengearbeitet. Und gemeinsam mit der SPD wurden wichtige Beschlüsse für die Zukunft der Stadt getroffen. Die CDU steht hinter den angestoßenen Projekten, möchte sie gemeinsam mit dem Bürgermeister fortsetzen. Es wäre sicherlich auch nicht so einfach für die Christdemokraten gewesen, eine Alternative für den Amtsinhaber zu finden.
Und auch das Programm hätte Alternativen aufzeigen müssen. Doch wie sollen die Alternativen aussehen, wenn die CDU Selm die Arbeit von Mario Löhr unterstützt?
Es wird schon ein besonderer Wahlzettel sein, auf dem ein Kandidat der Christdemokraten fehlen wird. Doch die Findungskommission und Partei haben nur die Konsequenzen aus den vergangenen Jahren gezogen. Jetzt wird es für die CDU wichtig sein, ihre Anhänger am 13. September auch an die Wahlurne zu bringen.

Kommentar von Theo Wolters:
Der CDU-Stadtverband stellt keinen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September und unterstützt die Wiederwahl des Amtsinhabers Mario Löhr.
Einstimmig schlossen sich die Mitglieder gestern Abend bei der Versammlung im Gasthaus Suer der Empfehlung der Findungskommission an. Stadtverbandsvorsitzender Michael Zolda (Foto) erklärte, die Findungskommission sei sich schnell einig geworden, habe aber auch die Gespräche mit den Ortsunion geführt.
„Wir wollen den bisherigen Kurs der Stadtentwicklung fortsetzen und unterstützen“, so der Vorsitzende. Man habe in den letzten fünf Jahren viel für Selm erreicht, dies sei auch ein Verdienst der CDU gewesen.
In den letzten Jahren habe es immer nach einer Wahlperiode einen Wechsel im Amt des Bürgermeisters gegeben. Doch nun sei Kontinuität für die weitere Entwicklung der Stadt wichtig. Michael Zolda: „Stadtentwicklung steht vor Parteipolitik und persönlichen Interessen.“
Heinrich Janßen aus Cappenberg schloss sich der Meinung an. „Ich hätte jetzt auch keinen Kandidaten gesehen, der gegen Mario Löhr eine Chane gehabt hätte.“ Es sei in den letzten Jahren viel geleistet worden. Janßen: „Wir sollten dem Bürgermeister aber auch ganz deutlich unsere Wünsche mitteilen.“
Herbert Krusel, vor sechs Jahren noch Gegenkandidat von Mario Löhr, erklärte wenn er zu einer erneuten Kandidatur angesprochen wurde, habe er immer erklärt, es müsste eine realistische Chance geben. Diese sehe er aber nicht. Krusel: „Wir müssen aber schauen, dass wir inden nächsten Jahren einen Kandidaten für die Wahl im Jahr 2020 aufbauen.“
Heinz-Georg Mors betonte, man habe in Selm noch nie so viel wie in den letzten Jahren erreicht. Mors: „Es war gut, dass die beiden großen Parteien zusammengearbeitet haben. „Die Nachbarstädte schauen nun auch mit Erstaunen nach Selm.“ Dies sei vor einigen Jahren noch anders gewesen.
Mario Löhr ist so bisher der einzige Kandidat für die Wahlen am 13. September. Vor einer Woche hatte die SPD dem Bürgermeister ihre Unterstützung zugesagt. 

Eintrag vom: 29.06.2015