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Aktuelles

CDU "Grünkohlessen" fand großen Anklang

CDU

(mm) Auch dieses Jahr fand wieder das traditionelle "Grünkohlessen" des CDU Stadtverbandes statt. Die Ortsunion Bork bot in der Gaststätte "Alt-Bork" einen würdigen Rahmen für die gut 100 Gäste.

Michael Zolda begrüßte unter den Anwesenden u.a. auch Sylvia Jörrißen MdB und Oliver Wittke MdB, der auch als Gastredner ein tagesaktuelles Statement zur Flüchtlingspolitik abgab.

Mittelpunkt des informationsreichen Abends war jedoch der mit 500 EUR dotierte Ehrenamtspreis. Laudator Herbert Krusel stellte in seiner Rede eindrucksvoll vor, was der "Asylkreis Bork" ehrenamtlich geleistet hat und hierdurch nicht nur die Selmer "Willkommenskultur" symbolisierte sondern auch einen nicht hoch genug zu bewertenden Dienst an den Menschen in Not vollbrachte und immer noch vollbringt. Unter Beifall der Gäste wurde Monika Heitmann, Christina Jockheck und Bodo Klinge stellvertretend für den Asylkreis ein Dankeschön Scheck überreicht.

 

Berichterstattung in den Ruhrnachrichten durch Theodor Wolters:

zur Rede von Oliver Wittke MdB:
Der CDU-Bezirksvorsitzende Oliver Wittke (Foto) ging natürlich auf das Flüchtlingsthema ein. Er betonte, man müsse mehr differenzieren und weniger pauschalieren. „Wir müssen Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen, deutlich sagen, dass sie bei uns keine Zukunft haben.“ Oliver Wittke betonte, man dürfe die Kommunen bei der Arbeit nicht allein lassen „Die Kosten müssen zu 100 Prozent vom Bund übernommen werden.“ Denn die Arbeit werde in den Kommunen geleistet. Der Bundestagsabgeordnete betonte, es müsse noch viel geschehen, aber am Ende bekomme man es in Deutschland hin. Wittke: „Wir haben dies in Deutschland schon oft geschafft.“ Er sei sich sicher, dass man es auch diesmal schaffen werde.

zur Rede von Stadtverbandsvorsitzenden Michael Zolda
Der Mittelpunkt des CDU-Grünkohlessens ist immer der Ehrenamtspreis. Tradition
ist es auch, die Gelegenheit für politische Akzente zu nutzen.
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Michael Zolda erklärte, die CDU unterstütze die Einbringung eines Doppelhaushaltes für die Jahre 2017 und 2018. Zolda: „Aber nur mit der Forderung, keine weiteren Grundsteuererhöhungen für die Bürgerschaft und für die Landwirtschaft vorzunehmen. Konkret heißt das keine weiteren Erhöhungen der Grundsteuer A und B.“ Die CDU setze sich dafür ein, dass Straßen, Wege und Plätze saniert werden, und freue sich auf den Beginn des Ausbaus der Kreisstraße sowie der Sanierung der Werner
Straße in diesem Jahr. „Die alte Forderung der Ortsunion Cappenberg zur Sanierung der Straße Buschkamp in Cappenberg wird ebenfalls erfüllt.“
Das „Ja“ zum Doppelhaushalt beinhalte ein Sanierungskonzept für alle Selmer Spielplätze.
„Es kann nicht sein, dass alle fünf Jahre besondere Anstrengungen unternommen werden müssen um für unsere Kinder, also unsere Zukunft, ordentliche Spielplätze und deren Unterhaltung einzufordern. Dieses muss eine selbstverständliche Regelmäßigkeit sein und
muss in einem Konzept sichergestellt werden.“
Gemeinsamkeit Michael Zolda betonte, die CDU werde mit den politischen Mitstreitern im Rat hierüber sprechen und für die CDU-Punkte werben. „Wir wollen aber nicht darum werben
eine gute Idee gehabt zu haben, sondern darum einen größtmöglichen Einklang im Rat zu erzielen. Nur Gemeinsamkeit bringt unsere Stadt weiter nach vorne. Diese Forderungen
gelingen uns jedoch nur, wenn wir das Flüchtlingsthema in Selm, wie bisher in der Politik, gemeinsam angehen und weiterhin eine enorme Anzahl an freiwilligen Helfern dazu beiträgt,
die größte Not zu lindern.“ Inwieweit man weiterhin eine Erstaufnahmeeinrichtung in Bork oder zukünftig in Selm vorhalten oder Flüchtlinge zugewiesen bekomme, sei von der weiteren Entwicklung abhängig. Zolda bat die Bundestagsabgeordneten, dazu beizutragen, dass die Kosten von den Kommunen durch Bund und Land zu 100 Prozent übernommen
werden. „Sollte uns das nicht gelingen, werden wir mit der Entwicklung unserer liebens- und
lebenswerten Stadt erhebliche Abstriche machen müssen. Kurz gesagt: Der Haushalt fliegt uns um die Ohren, unsere Vorgaben beim Stärkungspakt können wir nicht erfüllen, Regionale ade.“

zum Ehrenamtspreisträger "Asylkreis Bork"
Sie engagieren sich seit vielen Monaten für die Asylbewerber, besonders in Bork. Sie arbeiten im Verborgenen, möchten nicht gern in der Öffentlichkeit stehen. Doch am Freitagabend war es anders. Der Asylkreis Bork erhielt in der Gaststätte Alt-Bork den Ehrenamtspreis des CDUStadtverbandes
Monika Heitmann, Christina Jockheck und Bodo Klinge nahmen in Vertretung der Frauen und Männer des Arbeitskreises den Preis, er ist mit 500 Euro dotiert, entgegen. In seiner Laudatio griff Kreistagsabgeordneter Herbert Krusel auf ein Zitat von George Bernhard Shaw zurück. „Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält an sie fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ Herbert Krusel erklärte, es habe sich eine Gruppe an der Laterne festgehalten und sich den Weg leuchten lassen. Krusel: „Sie haben den Weg zu den Asylanten beschritten, ohne den Halt der Tradition zu verlieren. Sie sind für mich die Initialzündung für Selm mit seiner Willkommenskultur.“
Monika Heitmann bedankte sich im Namen des Asylkreises für die Auszeichnung. „Unser Lohn ist immer, wenn wir die funkelnden Augen der Asylbewerber sehen“, so Monika Heitmann. Sie ging auf den Fall eines Albaners ein, der durch Unterstützung des Arbeitskreises ein Hörgerät erhielt. „Seine Augen glänzten, als er die ersten Töne hörte“, so Monika Heitmann. Familien aus Albanien Sie erklärte, der Asylkreis betreue unter anderem Familien aus Albanien. Bei ihnen stände es nun auf der Kippe, ob sie bleiben können. Heitmann: „Wir müssen auch erst einmal lernen damit umzugehen, dass sie in einigen Wochen vielleicht Bork verlassen müssen und in ihre Heimat zurückkehren.“ Sie hätten
sich gut integriert. Heitmann: „Beim PSV spielt ein Albaner in einer Fußballmannschaft.
Beim PSV ist man schon traurig, dass er wohl bald gehen muss.“ Dem Arbeitskreis Asyl gratulierte neben dem Stadtverbandsvorsitzenden Michael Zolda und Bürgermeister Mario
Löhr auch der CDU-Bundestagsabgeordnete und CDU-Bezirksvorsitzende Oliver Wittke.
„Unsere Gesellschaft würde ohne das Ehrenamt nicht funktionieren“, so Oliver Wittke. Man leiste ehrenamtliche Arbeit, ohne zu fragen, was man dafür bekomme. „Der Lohn sind die funkelnden Augen von Menschen, denen man geholfen hat.“

Eintrag vom: 18.02.2016