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Aktuelles

Ein Stück Lebenszeit

CDU würdigt Engagement des Fördervereins Freibad mit dem Ehrenamtspreis

Der Ehrenamtspreis der CDU Selm geht in diesem Jahr an den Förderverein Freibad.
Stadtverbandsvorsitzender Michael Zolda und Hugo Brentrup, Vorsitzender der Ortsunion Selm, überreichten den mit 500 Euro dotierten Preis an die Vorstandsmitglieder Anke Karch, Christian Potthast und Markus Jungeilges. Michael Zolda: „Der Förderverein hat diesen Preis verdient, denn wir von der CDU wissen, dass Ehrenamtliche der Kitt sind, der unsere Gesellschaft zusammenhält.“ Ehrenamtliche seien unbezahlbar. „Ehrenamtliche verdienen Anerkennung, denn sie geben der Gesellschaft das Kostbarste, was der Mensch hat, nämlich ein Stück Lebenszeit.“ Michael Zolda erklärte, als die Stadt verkündet habe, das Freibad schließen zu wollen, hätten viele Bürger protestiert. Zolda: „Einige Bürger haben aber nicht nur protestiert, sondern sind mit der Gründung des Fördervereins aktiv geworden.“ Sie hätten das Freibad retten wollen und es nun auch geschafft. Aktionen wie die unserer Zeitung hätten gezeigt: Die Selmer wollen ihr Freibad. Michael Zolda erklärte, die CDU unterstütze ehrenamtliche Arbeit. „So haben wir die Einführung einer Ehrenamtskarte beantragt.“ Mit dieser Karte würden Ehrenamtliche bei vielen Gelegenheiten Vergünstigung erhalten. Rücken- und Gegenwind Markus Jungeilges, früherer zweiter Vorsitzender des Fördervereins und jetzt ehrenamtlicher Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, bedankte sich für die Auszeichnung. „Wir haben in den letzten Monaten viel Rückenwind, aber auch Gegenwind erfahren.“ Das Ehrenamt sei ein wichtiger Kern in der Gesellschaft. „In einigen Situationen haben wir nicht mehr weitermachen wollen.“ Im Vorstand habe man sich aber immer wieder gegenseitig aufgebaut, denn man habe ein gemeinsames Ziel gehabt. „Man bekommt etwas zurück. Was gibt es Schöneres, als fröhliche Kinder im Freibad zu erleben?“ Der Förderverein habe über 400 Mitglieder. „Wir hoffen, dass es jetzt noch mehr werden.“ Denn die ehrenamtliche Arbeit wäre auch in den kommenden Jahren beim Erhalt des Freibads sehr wichtig.

Eintrag vom: 05.02.2013