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Aktuelles

„Egon, du hast es dir verdient“

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

SELM. Egon Schmidt hat in seinem Leben viel erlebt. Er war als Polizeibeamter bei allen großen Einsätzen der vergangenen Jahrzehnte vor Ort. Gestern aber, da stockte Egon Schmidt kurz der Atem.
„Mir fehlen fast die Worte“, sagte Schmidt mit stockender Stimme. Ein paar Minuten zuvor hatte der 68-Jährige von der stellvertretenden Landrätin Ursula Sopora das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Sichtlich bewegt dankte Schmidt für die hohe Auszeichnung. „Ich habe es bereits erwähnt und kann es nur wiederholen: Meiner Frau gehört eigentlich die Hälfte dieser Auszeichnung“, dankte er seiner Frau Christa für die jahrelange Unterstützung. Nur durch ihren Rückhalt und auch die Unterstützung seiner beiden Töchter habe er sich so umfangreich engagieren können.

Höchste Auszeichnung

Genau dieses Engagement war es auch, für das Schmidt die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland überreicht bekam. „Seine Arbeit ist geprägt durch Bürgernähe. Er ist ein geschätzter Ansprechpartner für alle Bevölkerungsgruppen“, würdigte Ursula Sopora. Er habe viele Projekte angestoßen und diese erfolgreich zu Ende gebracht. „In unserer Gesellschaft wird vieles als selbstverständlich angesehen“, holte Sopora aus. „Doch wenn man genauer hinschaut, dann fällt auf, dass Vieles nur dadurch möglich wird, dass andere Menschen Einsatz und Stärke zeigen und oftmals eine ganze Menge Zeit investieren.“ Dafür stehe Egon Schmidt. Und er reihe sich hier in eine lange Reihe von Menschen ein, die dieses Engagement für sich als selbstverständlich erachten.

Laudatio von Mario Löhr

Bürgermeister Mario Löhr sprach ebenfalls seine Glückwünsche aus. „Egon, du hast es dir wirklich verdient. Du hast immer die Interessen der Stadt und der Vereine in den Vordergrund gestellt.“ Er sei immer noch ein Vollblutpolitiker und mit Herzblut dabei. Bei einer kleinen Feierstunde bei der nächsten Ratssitzung am 21. März solle Schmidt eine weitere Ehrung durch die Stadt erfahren.
„Meine erste Reaktion, als ich den Brief aufgemacht habe, war ungläubiges Erstaunen“, erinnerte Schmidt in seiner Dankesrede an den Moment, als er die Einladung zu seiner Ehrung erhielt. Erst langsam habe er realisiert, was in den vergangenen 40 Jahren geschehen sei. „Ich nehme diese Auszeichnung mit Stolz entgegen. Doch ohne meine Mitstreiter wäre dies nicht möglich gewesen“, beanspruchte Schmidt nicht allein den Dank für viel Gutes.

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

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Eintrag vom: 25.02.2013